Heizöl - Diesel - Baustellenbetankung
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Preistreibende Meldungen  Tendenz steigend

Preisdrückende Meldungen   Tendenz fallend

 

- Irans Ölförderung ist auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

-  starke Nachfrage nach Rohöl aus China.

-  Spannungen zwischen Iran und USA

-  USA verabschieden weitere Sanktionen gegen den Iran.

-  Amerikaner kaufen weiter Spritschlucker.

-  Spekulanten bauen Long-Positionen auf.

- Gute Konjukturdaten aus China.

 

-  Die OPEC beabsichtig,ihre Kapazitäten in der Ölproduktion bis 2016 um bis zu 6 Mio. Barrel pro Tag auszubauen. Kuwait will seine Förderkapazitäten bis 2015 um mindestens 100.000 bis 350.000 Barrel am Tag ausweiten und bis 2020 seine aktuelle Produktion von ca. 3 Mio. auf 4 Mio. Barrel am Tag anheben.

-  Drohende Herabstufung der Euro-Länder und Banken

-  Internationale Energie Agentur & OPEC Report: Ölnachfrage 2012 nach unten revidiert

-  Fitch sieht Gefahr für europäische Rezession

 

Heizöl und Rohöl aus charttechnischer Sicht

Neutral: Der Stochastik gibt aktuell gemischte Signale an die Märkte ab. Während das Kreuzen der Linien bei Brent für einen Kaufimpuls spricht, ist der Indikator bei Gasoil und WTI aktuell neutral.Das Kaufsignal bei Brent dürfte durch die hohe Volatilität und den technischen Anpassungsbewegungen an den Märkten etwas verzerrt sein. Händler suchen nach den turbulenten Ereignissen der vergangenen Tagen noch nach dem richtigen Preis und befinden sich noch immer in einer Konsolidierungsphase, in der Risikopositionen klein gehalten und zum Tagesende ausgeglichen werden. Mit den anstehenden Monatsreports der IEA und OPEC sowie mit den DOE Beständen dürfte diese Entwicklung bis zum Wochenende weiter anhalten. Die Charttechnik steht daher aktuell etwas im Hintergrund, wobei natürlich die Unterstützungen im Bereich der Langzeittiefs bei 110,35 Dollar Brent und 95,35 Dollar WTI vom Montag immer wieder thematisiert werden. Sollte diese Marken fallen und WTI noch unter die 95 Dollar rutschen, könnte dies eine neue technische Verkaufswelle an den Märkten auslösen, so der Tenor.

Dollar fester

Die europäische Gemeinschaftswährung gab im frühen Handel heute Morgen nach und trägt damit der gestiegenen Risikoaversion der Investoren Rechnung. Die unsichere Zukunft Griechenlands, wo von Neuwahlen bis hin zu einem Euroaustritt und ungeordneter Insolvenz alles möglich scheint, belastet noch immer die Märkte und machen den Euro für weitere Abwärtsbewegungen anfällig.

Bereits gestern geriet der Euro immer wieder unter Druck, obwohl die deutschen Industrieproduktionen März mit +2,8% deutlich stärker als erwartet (+0,8%) stiegen. Im Tagesverlauf wurden einige kurzfristige Unterstützungsbereiche durchbrochen, wobei Charttechniker sich hauptsächlich am Langzeittief bei 1,2955 Dollar von Montag Morgen orientieren. Der Wirtschaftskalender bleibt diese Woche relativ dünn, sodass vermutlich die wöchentlichen US Arbeitsmarktdaten am morgigen Donnerstag wieder stärker ins Gewicht fallen werden. Nach den Enttäuschenden Zahlen aus der vergangenen Woche warten Marktteilnehmer auf positive Signale aus diesem Bereich.

Aus charttechnischer Sicht ist die Gemeinschaftswährung deutlich überverkauft, wobei der Stochastik noch kein eindeutigen Kaufimpuls am die Märkte abgibt und damit noch neutral zu interpretieren ist. Aktuell notiert der Euro bei 1,2974 Dollar. Unterstützungen liegen bei 1,2955 Dollar, bei 1,29 Dollar, bei 1,2855 Dollar und bei 1,28 Dollar. Widerstände befinden sich in den Bereichen bei 1,3005 Dollar, bei 1,3040 Dollar, bei 1,3065 Dollar und bei 1,3075 Dollar.......siehe Chart